Wenn alle Tag’ Montag Nudeltag wäre…


Wer liebt sie nicht, die Multi-Tasker der Studentenküche bis hin zur exquisitesten 5-Sterne Kunst: Pasta, Pasta und nochmal Pasta! Aber weil wir hier ja ein Koch-Blog sind begnügen wir uns nicht einfach mit schnöden Nudeln aus dem Packerl, nein! Heute machen wir Pasta von Hand!

Wie wär’ es also mit Tagliatelle mit Mozzarella, Basilikum und Sardellen?

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Zutaten & Vorbereitung:

Für die Pasta:

– 2 Eier

– etwa 20 bis 30dag Mehl

– eine Prise Salz

– ein Teelöffel Olivenöl

Zur Pasta dazu:

– alles was schmeckt, in diesem Fall: Mozzarella, Sardellen, Basilikum

Zubereitung:

Pasta selbst zu machen ist etwas, das erstmal nach ziemlicher rocket science klingt. Ist es aber eigentlich gar nicht. Die, die manchmal meine Beiträge lesen wissen es schon, jetzt wird sie wieder ausgiebig über Teig und dessen Konsistenz philosophieren. Okay, damit habt ihr recht, werde ich auch gleich, aber nur, weil es einen kleinen Trick gibt, der laut meiner Erfahrung das make-it-or-brake-it des Nudel walgen ist: Zeit! Und zwar eine halbe Stunde!

Verarbeitet also alle Zutaten zu einem glatten Teig, das braucht Muskelkraft! Macht ihn nicht zu klebrig, der Teig wirkt anfangs zu fest und wird erst mit der Zeit elastisch. Und jetzt wickelt ihn in Folie und lasst ihn eine halbe Stunde liegen. Wieso? Weil sich die Konsistenz verändert, und zwar von spröde zu elastisch, seht selbst!

 

Für die Technik hilft wahrscheinlich diese Fotostrecke:

tagliatelle

Setzt den Nudelwalger ein und walgt was das Zeug hält, je dünner der Teig desto besser werden die Nudeln, denn frische Pasta nimmt beim Kochen an Volumen zu! Wenn ihr eine Teigplatte so dünn ihr könnt ausgewalgt habt, bemehlt sie gut von beiden Seiten, schlagt zwei gegenüberliegende Enden ein und faltet sie beide zur Mitte. Jetzt kann man die Teigrolle zu Nudeln schneiden, eine Messerklinge unter die Mitte einführen und die Nudeln hochheben. Am Besten schmecken sie meiner Erfahrung nach, wenn man sie jetzt sofort kocht, aber wenn wie bei mir an diesem Abend nicht nur das Essen sondern auch die Gäste italienisch sind – also in Massen und etwas spät dran – kann man sie auch erstmal wo zum Trocknen hinhängen. Sobald man dann hungrig am Tisch sitzt wird die Pasta nur noch in Salzwasser al dente gekocht.

 

Was man auf die Nudeln drauf tut bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Hier im Bild habe ich einfach ein paar gehackte Sardellen aus dem Glas etwas gebraten und dann gemeinsam mit geschnittenem Basilikum und Mozzarella unter die fertigen Nudeln gehoben.

Buon appetito!!

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Über Karin

Also was und woher ich eigentlich bin, lässt sich nicht immer so leicht beantworten. Als Tochter zweier Salzburger, die in Linz geboren ist und dann nach 7 Jahren in Zürich wieder zurück nach Linz ging um eine mehr oder weniger erfolgreiche Schulkarriere hinzulegen, verschlug es mich zum Studium ins schöne Graz, wo ich aufs gEasy cooking Team gestoßen bin. Leider trennen mich von der Murmetropole mittlerweile 700 Kilometer, aber auch im malerischen Heidelberg lässt sich's leben. Und da ich hier nicht die einzige "Zuagroaßte" bin, lässt sich von den anderen Studenten aus aller Herren Länder so manches überraschende Rezept stibitzen, das dann durch meine Hände den Weg auf gEasy cooking schafft.

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