Rustikale Kürbis-Tarte


Na gut, finden wir uns eben damit ab, es herbstelt. Doch Liebhaber saisonaler Küche müssen dem Wechsel der Jahreszeiten nie traurig ins Auge blicken, nicht wahr? Für mich bedeutet das den Beginn der Kürbis-Euphorie, die ich jeden Herbst ausgiebig zelebriere. Dieses Rezept hab ich mir zusammen improvisiert, mal sehen ob es auch der Leserschaft gefällt.

Rustikale Kürbistarte

Zutaten & Vorbereitung:

Für den Teig

–     20dag Mehl (bei mir Vollkorn-Dinkel)

–     15dag Butter

–     1 Ei

–     1 TL Salz

–     2TL Backpulver

–     Milch und Mehl um die Konsistenz zu optimieren

Für die Füllung

–     1 großer oder 1 kleine Kürbisse

–     3 Zwiebeln

–     4-6 Zehen Knoblauch

–     Salz, Pfeffer, Muskat

–     3 Eier

Zubereitung:

Den Kürbis vierteln und ungeschält auf ein Backblech legen. Knofizehen und Zwiebeln schälen, Zwiebeln ebenfalls vierteln und alles zum Kürbis legen, dann bei 200°C etwa 20min weich backen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Teig zu einem Mürbteig verarbeiten. Wenn man Geduld hat schadet es nicht, diesen eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten zu lassen.

Den weichen Kürbis aus der Schale löffeln und gemeinsam mit Zwiebeln und Knoblauch zu einer sämigen Masse pürieren. Würzen und mit den Eiern vermengen.

Den Teig dünn ausrollen und eine eingefettete Springform damit auslegen (etwa 1/3 des Teigs aufbewahren). Dann mit der Kürbismasse füllen. Den restlichen Teig mit noch etwas Mehl zu Streuseln verbröseln und auf die Tarte streuen. Das Ganze bei 180°C etwa 40 Minuten lang backen.

Mit etwas Kürbiskernöl beträufelt servieren und genießen! (und sich nicht davon irritieren lassen, dass die Autokorrekt Version mir hier beim Schreiben ständig das Wort „Tarte“ durch das Wort „Ratte“ ersetzt o.O ).


Über Karin

Also was und woher ich eigentlich bin, lässt sich nicht immer so leicht beantworten. Als Tochter zweier Salzburger, die in Linz geboren ist und dann nach 7 Jahren in Zürich wieder zurück nach Linz ging um eine mehr oder weniger erfolgreiche Schulkarriere hinzulegen, verschlug es mich zum Studium ins schöne Graz, wo ich aufs gEasy cooking Team gestoßen bin. Leider trennen mich von der Murmetropole mittlerweile 700 Kilometer, aber auch im malerischen Heidelberg lässt sich's leben. Und da ich hier nicht die einzige "Zuagroaßte" bin, lässt sich von den anderen Studenten aus aller Herren Länder so manches überraschende Rezept stibitzen, das dann durch meine Hände den Weg auf gEasy cooking schafft.

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